Umwelt
Unser Planet ist ein Ort, den es für die Zukunft zu bewahren und schützen gilt.
BORSIG entwickelt und verbessert daher stetig Verfahren, die die Belastungen für die Umwelt reduzieren und natürliche Lebensräume schützen.
Ressourcen sind das Bindeglied zwischen Klimawandel, biologischer Vielfalt, Umwelt und wirtschaftlichem Wachstum. Nur wenn wir auch die Ressourcen in den Mittelpunkt unserer Aufmerksamkeit stellen, können wir viele der Herausforderungen, vor denen wir stehen, gemeinsam lösen.
Wie aber sieht die Zukunft der natürlichen Ressourcen aus?
Fakt ist: Fossile Brennstoffe wie Kohle oder Öl und Erdgas sind nach wie vor mitentscheidend für unzählige Prozesse in der Wirtschaft und liefern etwa 80 % der weltweiten Energie. Sie sind aber auch die Hauptquelle der von uns verursachten Treibhausgasemissionen.
Auch wenn der Abbau und die Verarbeitung durch technologische Weiterentwicklungen immer effizienter werden – die Vorkommen sind begrenzt und irgendwann erschöpft.
Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Wenn Ihnen genauso viel an der Zukunft liegt wie uns, melden Sie sich. Wir freuen uns auf ein Gespräch.

Die Zukunft liegt also in der Entwicklung neuer Technologien bei der Ressourcennutzung. Erhaltung und Recycling sind als Maßnahmen allgemein bekannt, aber auch die Wiederverwendung bereits freigesetzter Stoffe – wie z. B. VOCs oder CO2 – ist ausschlaggebend und bietet großes Potenzial.
Die Herausforderungen sind enorm, aber die Bereitschaft zum Wandel ist da. Es gibt sie, die Initiativen und Anstrengungen von Regierungen sowie Unternehmen, die ihren Teil beitragen wollen. Hierzu zählen wir uns von BORSIG unbedingt.
Unsere Ingenieur:innen können und werden mit ihrem Wissen und ihrem Forschungsdrang weitere Lösungen für eine bessere Zukunft entwickeln. So wird unser Unternehmen weiter den Weg gehen, den wir bereits in den letzten Jahren konsequent gegangen sind die vorhandenen Ressourcen möglichst effizient und damit schonend zu nutzen, wiederzugewinnen und sie durch neue Technologien mehr und mehr zu erhalten.
CO₂ ist nicht nur ein Treibhausgas, sondern auch ein nutzbarer Rohstoff. BORSIG macht ihn mit integrierten Carbon-Capture-Lösungen verfügbar: von der CO₂-Abtrennung über die Verdichtung bis zur Übergabe für Transport, Speicherung oder Weiterverwertung.

Klimaziele, Energiewende und steigender Regulierungsdruck fordern von Industrie-, Energie- und Prozessanlagen, ihre Emissionen deutlich zu senken.
Dabei muss die Abscheidung von CO₂ nicht nur technisch machbar, sondern auch wirtschaftlich tragfähig sein. Zugleich bietet bereits freigesetztes CO₂ großes Potenzial als Ausgangsstoff für die Chemie-, Kraftstoffsynthese-, E-Fuels- oder Baustoffindustrie.
Zugleich bietet bereits freigesetztes CO₂ großes Potenzial als Ausgangsstoff für die Chemie-, Kraftstoffsynthese-, E-Fuels- oder Baustoffindustrie.
Aus dem Abgas- oder Prozessgasstrom entsteht ein CO₂-Produkt mit der erforderlichen Reinheit und Verdichtung für Speicherung oder Weiterverwertung. Dafür verbinden wir unsere langjährige Erfahrung in den Bereichen Membran- und Verdichtertechnologie und stimmen jede Lösung auf die jeweilige Anlagenkonfiguration und Gaszusammensetzung ab.
BORSIG entwickelt für jede Anlage eine maßgeschneiderte Lösung. Auf die Machbarkeitsstudie folgen Basic- und Detail-Engineering, Anlagenbau und Inbetriebnahme. Service, Wartung und kontinuierliche Prozessoptimierung im laufenden Betrieb übernehmen ebenfalls unsere Ingenieur:innen. Referenzen gibt es bereits in der Kalk- und Zementindustrie sowie in der Abgasbehandlung und CO2-Speicherung.
So hilft BORSIG nicht nur, CO₂-Emissionen zu senken, sondern erschließt auch neue Wertschöpfung aus CO₂ und entlastet seine Kund:innen durch Betreuung aus einer Hand.
Carbon Capture bezeichnet die Abscheidung von CO₂ aus Abgas- oder Prozessgasströmen. Das abgetrennte CO₂ wird verdichtet und anschließend transportiert, gespeichert oder weiterverwertet (CCUS).
Mit hochselektiven Gastrennmembranen. Sie ermöglichen Prozesslösungen mit einer CO₂-Anreicherung auf über 90 Vol.-%. Die Systeme sind modular aufgebaut und lassen sich in bestehende Anlagen nachrüsten.
Für Transport per Pipeline, Speicherung oder Weiterverarbeitung muss CO₂ in der jeweils erforderlichen Verdichtung vorliegen. BORSIG setzt dafür Getriebeturboverdichter ein, die prozessoptimiert für CCUS ausgelegt werden.
Einsatzfelder sind unter anderem die Chemie, die Kraftstoffsynthese, E-Fuels und die Baustoffproduktion. Alternativ kann das CO₂ gespeichert werden.

Wir bieten energieeffiziente Abtrennung und Anreicherung von CO2 aus Rauch- und Prozessgasen. Unsere Anlagen sind modular aufgebaut und nachrüstbar für
bestehende Anlagen.

BORSIG bietet kundenspezifische, prozessoptimierte Auslegung für unterschiedliche Anforderungen. Im Fokus steht dabei die effiziente Verdichtung sowie Übergabe des CO2 an Pipeline, Speicher, Tank oder Weiterverarbeitung. Unsere Getriebeturboverdichter stehen dabei für geringe Betriebs- und Wartungskosten bei gleichzeitig hoher Energieeffizienz und flexibler Steuerung.

BORSIGs innovative Technologien im Bereich der lösemittelbeständigen Polymermembranen bieten eine energie-, rohstoff- und kosteneffiziente Alternative zu thermischen Trennverfahren.

Nanofiltration ist ein etabliertes Verfahren in der Wasseraufbereitung. Hinter der Organic Solvent Nanofiltration (OSN) steckt jedoch eine völlig neue innovative Technik mit viel Potential.
Die Verfügbarkeit lösemittelbeständiger Polymermembranen ermöglicht eine Trennung von Flüssigkeiten, die bisher nur über konventionelle und thermische Verfahren
wie z. B. die Destillation getrennt oder nicht wirtschaftlich aufbereitet werden konnten. Die Vorteile von OSN: Separation mit reduziertem Rohstoff- und Energieeinsatz und vereinfachten und trotzdem zuverlässigen Abläufen.
BORSIG ist mit seinen selbst entwickelten Polymermembranen einer der führenden Anbieter dieser Technik.
OSN eröffnet viele neue Möglichkeiten. Ein Beispiel ist der Einsatz von OSN-Membranen im Altöl-Recycling- Prozess. Altöle enthalten viele Komponenten, darunter auch das wertvolle und wiederverwendbare Basisöl (60–70 %). Hier besteht ein hohes Wertschöpfungspotential. Da das Verfahren mit OSN-Membranen jedoch druckgetrieben ist, kann Energieverbrauch und damit die Erzeugung von CO2 reduziert und das Altöl kosteneffizient recycelt werden.
Die möglichen Einsatzbereiche von OSN reichen jedoch noch weit darüber hinaus und machen OSN u. a. für die gesamte (Petro-)Chemie, die pharmazeutische und Lifesciences- Industrie und den Nahrungsmittelsektor interessant.
Eine OSN-Polymermembran funktioniert nicht wie ein klassischer Membranfilter mit definierten Porengrößen. Sie ist geschlossen. Statt zu sieben, findet eine Lösungsdiffusion durch die Schichten der Membran statt. In diesem druckgetriebenen Prozess erlauben es die speziellen Eigenschaften der Membran bestimmten Molekülen, schneller die Membran zu passieren als andere. Dies ermöglicht den BORSIG Polymermembranen eine Trennung von gelösten Molekülen im Bereich von 200 bis 1000 g/mol.
BORSIG entwickelt für jede Anwendung immer eine maßgeschneiderte Lösung. Wichtig ist für uns hier immer, die Prozesse der Kund:innen so gut wie möglich zu verstehen, um ihnen die bestmögliche und effizienteste Lösung zu präsentieren. Im Labor wird dann die Machbarkeit erprobt und in einem Pilottest für den Großeinsatz verifiziert. Anschließend wird die Anlage entsprechend der Kund:innen- und internationalen Standards von unseren Ingenieurteams entwickelt. Auch die Inbetriebnahme (bei OSN übrigens eine Sache von Stunden) und Wartung (dank der Langlebigkeit der Membranen von ein bis zwei Jahren ebenfalls deutlich reduziert) übernimmt BORSIG.
So hilft BORSIG nicht nur wertvolle Ressourcen wiederzugewinnen und Energie zu sparen, sondern entlastet auch seine Kund:innen.
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